Logo Gabriele Schweigert
         

NAET

 

NAET (Nambudripad’s Allergie Eliminations Technik)

 

 

 

 

Herkömmlicher Ansatz

Bei einer Allergie handelt es sich um überschießende Reaktionen auf Substanzen, wie z.B. Pollen, Nahrungsmittel, Staub, Stoffe, Schimmelpilze, Zahnmaterialien, Chemikalien, Umweltschadstoffe, Medikamente, Zusatzstoffe, Sonnenstrahlung und noch einiges mehr. Unser Immunsystem versucht die „Allergene“ wie einen Krankheitserreger zu bekämpfen und fährt schwerste Geschütze auf, wobei die Reaktion auf einer „Fehlinterpretation“ des Immunsystems beruht.

Allergien werden üblicherweise mittels Hauttest (Prick-oder Scratch-) bzw. Bluttest (z.B. RAST-oder ELISA-Test) identifiziert.

In der Schulmedizin ist es üblich,  allergische Reaktionen mit Desensibilisierung sowie der Einnahme von Cortison und/oder Antihistaminika in Schach zu halten. Den Patienten wird immer geraten, das Allergen möglichst zu meiden, was sich im täglichen Leben oft als nicht realisierbar herausstellt oder deshalb nicht funktioniert, weil viele Unverträglichkeiten mit den üblichen Tests nicht sicher nachgewiesen werden können.

 

Das Thema einmal anders gesehen

Die Therapie und Diagnostik mit NAET baut auf der Meridianlehre aus der traditionellen östlichen Medizin auf.

Im Idealfall fließt unsere Lebensenergie (auch Chi genannt) frei und ungestört durch alle Meridiane, der Mensch ist gesund. Diese Energiebahnen versorgen alle Organsysteme und sind untereinander vernetzt.

Durch Kontakt mit einer „unverträglichen“ Substanz kommt es zu Blockaden in einem oder mehreren Meridianen, der normale Energiefluss ist somit behindert. Das führt zu einem Energiestau in den Meridianen, ähnlich wie in einem Fluß, der durch große Hindernisse aufgestaut wird, davor gibt es eine Überschwemmung (zuviel Energie), danach kommt zu wenig Wasser an (zu wenig Energie).

Der Körper entwickelt die typischen Symptome wie vermehrte Schleimsekretion, Durchfall, Müdigkeit, Anschwellen der Schleimhäute etc. und versucht, die störende Substanz schnellstmöglichst loszuwerden. Bei ständiger Konfrontation mit unverträglichen Stoffen wird das Gleichgewicht der köperinneren Energien immer mehr gestört, es kann zur Entstehung chronischer Beschwerden kommen. Manchmal genügt schon der Geruch einer Substanz, um starke Reaktionen hervorzurufen.

Mit dem kinesiologischen Muskeltest ist es möglich, neben Allergien im herkömmlichen Sinn ebenso auch Unverträglichkeiten zu diagnostizieren.

 

Was soll mit NAET erreicht werden?

Ziel der NAET-Behandlung ist es nun, die Blockaden in den Meridianen, die durch die unverträglichen Stoffe entstehen, aufzulösen, durch diese Harmonisierung das gesamte System zu stärken, dem „fehlgeleiteten“ Immunsystem eine neue Bewertung beizubringen und damit die Toleranzschwelle gegenüber Einflüssen von aussen wieder zu erhöhen.

Nahrungskomponenten wie z.B. Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren, die an allen wichtigen Stoffwechsel- und Entgiftungsvorgängen im Körper beteiligt sind, können wieder vermehrt aufgenommen werden. Dies hat eine unterstützende Wirkung auf den gesamten Stoffwechsel und das Immunsystem.

Unser Darm beherbergt den größten Teil unseres lymphatischen Gewebes, welches für das Funktionieren unseres Immunsystems von größter Bedeutung ist. Wenn sich die ungünstige Reaktion des Darms auf die Nahrung, die wir aufnehmen, wieder normalisiert, kann sich die Schleimhaut des Darms und folglich die Besiedlung mit nützlichen Keimen wieder regenerieren und normalisieren. Eine begleitende Darmsanierung hat auf dieser Basis mehr Erfolg.

 

Wie entstand NAET?

Dr. Devi Nambudripad entwickelte die Methode, nachdem sie selbst unter massiven Allergien und Unverträglichkeiten seit frühester Kindheit litt. Nach ihrer Umsiedlung von Indien nach USA machte sie die Ausbildung zur Krankenschwester, studierte Chriopraktik, Akupunktur, Kinesiologie und später Medizin – ständig auf der Suche nach Linderung ihrer eigenen Beschwerden. Ein markantes Erlebnis während ihrer Studienzeit zeigte ihr die Lösung, daraus entwickelte sie die NAET Therapie. Die Methode vereint Kenntnisse aus der Allopathie, der Traditionellen Chinesischen Medizin, der Chiropraktik, der Physiotherapie, der Kinesiologie und der Ernährungslehre.
 
NAET = Nambudripads Allergie Eliminations Technik

 

Wie sieht eine Behandlung mit NAET aus?

  • Der kinesiologische Muskeltest wird benutzt, um den Allergien und Unverträglichkeiten auf die Spur zu kommen und den Erfolg der jeweiligen Behandlungen zu kontrollieren. Muskeln reagieren mit Schwäche, wenn der Patient mit einem Stoff in Kontakt kommt, der für ihn problematisch ist. Diese Reaktion ist sowohl für den Therapeuten als auch den Patienten spürbar.
  • Der Patient hält eine energetische Allergentestprobe oder – wenn notwendig –  die Originalsubstanz während der ganzen Behandlung in der Hand.
  • Durch eine spezielle Akupressur- und Massagetechnik am Rücken werden die festgestellten Blockaden aufgelöst und der Energiefluss in Bezug zum behandelten Allergen wieder hergestellt. Dies hat eine prägende Wirkung auf das Nervensystem, welches die positive Information neu abspeichert und so lernt, die vormals unverträglichen Substanzen wieder als natürlich und harmlos wahrzunehmen.
  • Eine 25-stündige Karenzzeit  ist nach jeder Sitzung notwendig, damit die Energie innerhalb dieser Zeit ungestört ohne erneute Blockade durch alle Meridiane fließen und sich die neue Information im System etablieren kann. Der Körper nutzt diese Zeit zum Entgiften. Der Kontakt zum jeweiligen Allergen muss also für diese Zeit strikt vermieden werden.
  • Basis jeder NAET Therapie ist die Behandlung der ersten 10 bis 15 „Basics“, das sind Gruppen von Nahrungsmitteln und deren Grundbausteine. Nachfolgend konzentriert man sich auf noch relevante Symptomatiken und deren Auslöser, je nach Beschwerdebild (z.B. Pollen, Schimmelpilze, Krankheitserreger, Verdauungsenzyme etc.)
  • Die Allergene bzw. Allergengruppen werden nacheinander im Laufe von mehreren Sitzungen in einer bestimmten Reihenfolge behandelt. Die Dauer der Therapie hängt davon ab, wie lange eine Erkrankung schon besteht und wie viele Unverträglichkeiten vorhanden sind.
  • Emotionale Themen fließen in die Behandlung mit ein, sofern sie sich während der Behandlungen zeigen.
  • Tipps zur sinnvollen Ernährung während und nach der Behandlung sind Bestandteil der Therapie.
  • Die Regeneration des Darms sollte – wenn erforderlich – begleitend mit dafür geeigneten Präparaten unterstützt werden, unter Umständen ist eine Untersuchung der Stuhlflora und Entzündungsparameter notwendig, um den Zustand des Darms besser einschätzen zu können.
  • Eine Ergänzung der Therapie mit spagyrischen und pflanzlichen Präparaten, Bachblüten oder Schüssler Salzen wird nach Bedarf kinesiologisch ausgetestet
  • War die Behandlung erfolgreich, so ist die Reaktion auf das Allergen stark vermindert und im besten Fall nicht mehr vorhanden.


Für wen ist NAET geeignet? 

NAET ist eine natürliche, nicht invasive Methode ohne Einnahme von Medikamenten. Jegliche andere Therapie aus dem schulmedizinischen oder naturheilkundlichen Bereich kann begleitend und ergänzend dazu stattfinden.

  • Heuschnupfen, Asthma, Bronchitis, ständige Erkältungen
  • Neurodermitis, Hautausschlag, Akne
  • Sodbrennen, Blähungen, Durchfall, Bauchkrämpfe
  • Blasenentzündung, prämenstruelles Syndrom, Wechseljahrsbeschwerden, Hefepilzinfektionen
  • Schmerzen, Migräne, Arthritis, Rheuma
  • Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Müdigkeit

und andere Beschwerden können potentiell die symptomatische Folge einer Überempflindlichkeit gegenüber Umweltstoffen, Nahrungsmittel und/oder Chemikalien sein. Es hat sich gezeigt, dass sich neben den typischen allergischen Erkrankungen viele chronische Leiden auf der Basis einer allergischen Grunddisposition entwickeln und eine Behandlung der zugrunde liegenden Unverträglichkeiten auch hier eine massive Verbesserung des Befindens zur Folge haben kann.

Kinder und Erwachsene sowie auch Säuglinge können unbedenklich mit NAET behandelt werden.

Umfassende Informationen zum Thema NAET finden Sie in dem Buch „Das NAET Programm“ von Frau Dr. Andrea Schröpel oder in der Ausgabe der Zeitschrift „Natur&Heilen“, September 2012.